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Das Fondsparen zum reinen Kapitalaufbau

Das Fondssparen ist heute in den unterschiedlichsten Formen üblich und wird sogar mit staatlich subventionierten Verträgen angeboten. Dabei sind Bindungen an völlig unterschiedliche Fonds möglich. In der Praxis sind die Rentenfonds und die offenen Investmentfonds die gängigsten Varianten. Den Sparvertrag kann man entweder mit der Fondsgesellschaft direkt oder aber mit einem Kreditinstitut in Form der fondgebundenen Banksparplans abschließen. Beim Banksparplan sind auch Kombinationen aus dem Fondssparen und festverzinslichen Anlagen möglich.

Wissen muss man, dass man mit dem Fondssparen eine spekulative Anlageform gewählt hat, auch wenn das Risiko bei den großen offenen Investmentfonds und Aktienfonds relativ gering ist. Dafür sorgt in Deutschland auch die Gesetzgebung, die die in den Fonds eingebrachten Einlagen der Sparer als Sondervermögen deklariert, über das selbst bei einem Konkurs der Fondsgesellschaft nicht zur Erfüllung deren wirtschaftlicher Verpflichtungen verfügt werden kann. Wenn man die Sicherheit der getätigten Einlagen beim Fondssparen erhöhen möchte, dann sollte man sich für einen Fonds entscheiden, der seine Anlagen sehr breit streut. Alternativ kann man sich natürlich auch für einen Dachfonds entscheiden, der seinerseits ausschließlich in weitere Fonds investiert, die aber selbst nicht zu den Dachfonds gehören dürfen.

Das Fondssparen als gute Altersvorsorge


Wenn man die staatlichen Förderungen der privaten Altersvorsorge in Anspruch nehmen möchte, dann müssen der Vertrag zum Fondssparen und auch der Begünstigte selbst einige Anforderungen erfüllen. Selbst Verträge zur Riester Rente können mit dem Fondssparen angelegt sein. Um förderfähig zu sein, müssen sie eine Zertifizierung besitzen. Das bedeutet, dass ein konkreter frühestmöglicher Auszahlungsbeginn festgelegt sein muss. Auch muss vertraglich garantiert sein, dass der Sparer mindestens den eingezahlten Beitrag als Leistung garantiert bekommt. Für das staatlich geförderte Fondssparen ist förderunschädlich auch nur die Auszahlung als Rente oder alternativ die Auszahlung eines gewissen Anteils zum Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum möglich.

Doch auch das nicht geförderte Fondssparen ist durchaus lukrativ, denn hier können gute Renditen erzielt werden, die teils sehr deutlich über den für ein Tagesgeld oder Festgeld erzielbaren Zinsen liegen. Wenn man seine effektive Rendite berechnen möchte, sollte man allerdings daran denken, dass man als Steuerpflichtiger der Bundesrepublik Deutschland die Abgeltungsteuer nebst Solidaritätszuschlag berappen muss, wobei allerdings Sparerfreibeträge zum Ansatz kommen, die steuerfrei bleiben.



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